Da war mehr drin, Herren I mit unnötiger Niederlage

Wer hätte das noch vor dem Spiel geglaubt, das alle DJK Akteure nach dem Spiel auf dem Feld stehen und den Kopf wegen einer unnötigen weil absolut vermeidbaren Niederlage, schütteln. In sicherlich keinem hochklassigen Landesliga-Spiel fighteten die Spieler, allen voran Dominik Domin, in der Abwehr und waren auf das Angriffsspiel der Gastgebenden HSG Freiburg gut eingestellt. Diese fanden kaum ein Mittel zu Spielbeginn und liefen sich immer wieder in der Abwehr der DJK fest. Die Taktik des Trainers schien aufzugehen, wären da nicht zu viele behäbige Angriffsaktionen gewesen. Mit wenigen Ausnahmen schaffte es die DJK im Angriff nicht, die sich teils bestens herausgespielten Torgelegenheiten auch zu verwerten und ohne wirkliche Überlegenheit des Tabellen 2. (nach Gegenpunkten), Stand plötzlich nach 25 Minuten ein 12:7 auf der Anzeigentafel. Bei einem Halbzeitstand von 13:9 wechselten die Mannschaften die Seiten. Die Köpfe hingen dann schon etwas tiefer, da jeder spürte das an diesem frühen Samstag Abend, in der fast leeren Gerhard-Graf-Halle in Freiburg, etwas möglich ist. Bis dahin durch einige technische Fehler und schwacher Wurfausbeute hatte sich die DJK selbst in Bedrängnis gebracht.

In der Halbzeit schienen die richtigen Worte gefunden worden zu sein. Tor um Tor kämpfte sich die DJK heran und konnte nach einem zwischenzeitlichen 15:10 (32. Minute) auf 15:13 verkürzen. In dieser Phase des Spiels war man dem Gastgeber klar überlegen, wurden hier auch noch 2 regelgerechte Tore aberkannt. Eine Zeitstrafe gegen Alexander Köszegi lies die HSG dann wieder auf 17:13 davonziehen. Die Mannschaft steckte jedoch nicht auf und verkürzte in der 47. Minute auf 18:17. Das Spiel stand mehrmals auf der Kippe, als dann aber Dennis Ganter seinen 4. Siebenmeter zugesprochen bekommt und auf 19:17 erhöht und anschließend auf 20:18 erneut einen Siebenmeter verwandeln darf ( 51. Minute ), schafften es die DJK Spieler nicht mehr dranzubleiben. Klare Aktionen im Angriff in dieser Phase der DJK, blieben in dieser Phase hingegen unbestraft. „Wir müssen uns aber natürlich allen voran fragen, weshalb es in diesem Spiel mit unserer Angriffsleistung nicht klappte. Mit 19 Toren gewinnt man in der Landesliga in den seltensten Fällen ein Spiel. Mit dem Einsatz, dem Kampf und der Leidenschaft war ich mehr als zufrieden. Wir bekommen in 56 Minuten Auswärts nur 21 Gegentore beim Tabellen-Zweiten, das stimmt mich mehr als positiv.“ war von einem sehr enttäuschten Trainer Jörg Zimmermann zu hören.

Am Ende dann eine unnötige Niederlage, weil deutlich mehr drin war, mit 24:19 (13:09) bei der HSG Freiburg. (jz)

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