Herren 1 – 55 Minuten reichen eben nicht

Mit einer absolut unnötigen Niederlage kehrten die Singener am Sonntag Abend aus dem schneetreibenden Breisgau zurück unter den Hohentwiel. Fuhren die Spieler und Verantwortlichen nach dem Derbysieg gegen Ehingen vor Wochenfrist noch vollen Mutes und Euphorie zum ungeliebten Sonntagnachmittag-Spiel nach Ringsheim, war die Enttäuschung nach dem Spiel groß. Den zu Hause ungeschlagenen Ringsheimern wurde über 55 Minuten ein toller Kampf geboten und immer wieder zeigten die Hohentwieler Ihr Können im Angriffsspiel mit erfolgreichen Abschlüssen. Durch ein paar wenige Unkonzentriertheiten im Abwehrspiel konnte Ringsheim sich einen 4-Tore Vorsprung zur Halbzeit erarbeiten, welchen sich die DJK´ler jedoch selbst zuzuschreiben hatten. Nach der Umstellung auf das an diesem Tag besser funktionierende Abwehrsystem 6:0 wurde das Heimteam immer wieder in größere Bedrängnis gebracht. Mit einem 18:14 Rückstand ging es dann in die Halbzeitpause.

Vieles vorgenommen hatten sich die Spieler um den stark aufspielenden Manuel Dreher für die zweite Hälfte, denn jeder spürte das an diesem Sonntag etwas zählbares mitgenommen werden hätte können. An ein paar Stellschrauben drehten die Singener noch und das zeigte auch gleich Wirkung. Wie die Feuerwehr kehrten die Spieler aus der Kabine zurück aufs Spielfeld und verkürzten binnen in Minute 32.47 auf 18:17. Dann kamen 5 unerklärliche Minuten in denen nichts mehr lief und das Spiel völlig aus den Händen glitt. So stand es bei der Auszeit der DJK in Minute 36.52 Minute plötzlich 24:17 für die Gastgeber und der Bann der DJK schien gebrochen zu sein. Als dann nach 51 Minuten eine Unterzahlsituation und ein Zwischenstand von 33:22 die Situation darstellte, zeigte die Mannschaft jedoch eine tolle Moral und verkürzte am Ende noch auf 36:29, wobei selbst in dieser Phase noch die besten Chancen ausgelassen wurden. „Hier war heute deutlich mehr drin als diese viel zu hohe Niederlage“ war von einem enttäuschten Sebastian Achatz (9 Tore) zu hören. „Wir müssen uns auch vor den heimstarken Ringsheimern nicht verstecken, umso ärgerlicher ist es das wir nichts zählbares mitnehmen konnten“ hofft Trainer Jörg Zimmermann in der jetzt folgenden kurzen Spielpause auf gute Trainingseinheiten und der Regeneration einiger angeschlagener Spieler. (jz)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.