Herren 1 verlieren gegen Tabellenführer

Einen heißen Tanz hatten die Spieler der DJK dem Tabellenführer geboten. Am Ende leider ohne etwas zählbares unterm Hohentwiel behalten zu können. In der gut besuchten Münchriedhalle starteten die favorisierten Gäste deutlich besser ins Spiel und verwerteten jeden Fehler in einen Treffer. Schnell stand es 1:4 aus Sicht der DJK. Die Abwehr stand an diesem Samstag und die Gäste schienen förmlich überrascht über das aggressive Verhalten der DJK zu sein. So wurde aus einem 1:4 schnell ein 7:8 und durch Daniel Achatz dann der erstmalige Ausgleich zum 9:9. Beim Stande von 10:11 und einer Auszeit der DJK versuchten die Hohentwieler noch den Ausgleich vor der Halbzeit zu erzielen. Ohne Erfolg zwar, aber mit einer toll gespielten ersten Hälfte und einem enormen kämpferischen Einsatz war man dem Tabellenführer in fast nichts unterlegen.

Die zweite Hälfte begann ähnlich wie der Spielbeginn und schnell war ein 11:14 auf der Anzeigentafel zu sehen. In dieser Phase dauerte es aber keine 20 Minuten bis zum Ausgleich, sondern in der 38. Minute erzielte Benjamin Stubbe den 15:15 Ausgleich. „Die Stimmung war super in der Halle und die vielen Zuschauer haben den Willen und Kampf der Mannschaft gesehen“ blickte der verletzte Torhüter Bernd Zimmermann auf das Spiel zurück. Durch die erstmalige Führung zum 17:16, erneut durch Benjamin Stubbe erzielt, keimte in der Halle die Hoffnung auf tatsächlich die Sensation zu schaffen. Die Gäste hatten aber im Stile eines Tabellenführers die nötige Ruhe und drehten das Spiel erneut zum 18:21. Die Auszeit der DJK Singen brachte die Gäste dann nochmals aus dem Konzept und Dominik Domin konnte zum 20:22 verkürzen, zu mehr sollte es am Ende aber nicht reichen. Die Gäste gewannen das Spiel nicht unverdient in Singen, aber deutlich zu hoch mit 22:27 Toren. „Über das gesamte Spiel war St. Georgen ein paar Prozentpunkte cleverer als wir. Mit dieser Leistung gegen den ungeschlagenen Tabellenführer müssen wir uns aber absolut nicht verstecken und werden sicherlich auch mit den nötigen Punkten belohnt werden“ resümierte Trainer Jörg Zimmermann jedoch erst einmal sichtlich enttäuscht.

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